Schon Anfang der 20er Jahre war Atlantic City ein wahrer Erholungsort, in dem man sich leicht vergnügen konnte. Heute sind die besten Zeiten des sogenannten Glücksspiel-Mekka jedoch schon vorbei. Schließlich ächzen die einzelnen Casino auch heute schon unter der Konkurrenz.

Eine ganze Zeit lang war die Stadt Atlantic City auf Platz zwei der schönsten Orte in den USA. Schon damals war sie als Vergnügungsstadt bekannt. Hinter der Stadt verbarg sich nicht nur reichlich Glitzer und Glamour, sondern zugleich ein Stückchen Las Vegas. Doch heute hat sich die Glücksspielindustrie dort mehr als zurückgezogen. Erst vor kurzem kündigten sogar die bekannten Hotels dort an, dass sie schon bald schließen werden. Demnach mussten sogar mehr als 1000 Angestellte sich neue Jobs suchen, da sie diesen durch die Schließung des berühmten Hotels Trump Plaza verloren haben.

Bei diesem Hotel handelt es sich mittlerweile um das dritte, welches einen neuen Besitzer sucht. Das bekannte Atlantic Club Hotel hat schon vor geraumer Zeit geschlossen, da es niemand aufkaufen sollte. Es ist nicht unbekannt, dass die Casino Branche der größte Arbeitgeber in Atlantic City ist, sodass genau diese Schließungen die Stadt vollkommen vernichten.

Alle Spieler suchen ihr Glück woanders

Fakt ist, dass viele Spieler ihr Glück woanders suchen und nicht mehr in Atlantic City. Inzwischen machen auch die Nachbarstaaten, wie unter anderem New Jersey Atlantic City sehr große Konkurrenz. Zuletzt erst hat New York seine Kasinos legalisiert, sodass auch dort immer mehr Menschen ihr Glück versuchen wollen. 2006 hat bereits die erste Spielstätte in Pennsylvania eröffnet. Mehr als acht Milliarden Euro haben sie alleine durch das Glücksspiel verdienen können.

Generell ist klar, dass die Einnahmen seit dem Jahr 2006 in Atlantic City um knapp 45 Prozent einbrachen. Leider gibt es auch keine weiteren Anzeichen dafür, dass genau diese Pechsträhne in Atlantic City bald vorbei sein wird. Eher im Gegenteil, denn leider nimmt diese bis heute nicht ab.
Natürlich hat man weiterhin verzweifelt versucht, die Spielbankbranche zu retten, was jedoch nicht möglich war.

Atlantic City war mehr als ein sündiges Paradies

Mittlerweile kann man zusehen, wie sich Atlantic City immer mehr verdüstert. Die Stadt selbst versucht nun mittels sportlicher Ereignisse, Unterhaltung und auch andere touristische Attraktionen anzubieten. Man muss jedoch dazu sagen, dass es nicht nur Atlantic City trifft. Was sich momentan in der Glücksspielbranche entwickelt ist einfach überall im Land zu erkennen, das sagte auch der Bürgermeister der Stadt Don Guardian. Er ist zugleich der Meinung, dass Atlantic City die Casinosbezogenen Dinge einfach nicht braucht, um voran zu kommen.

Las Vegas ist unter anderem bereits ein sehr gutes Vorbild, was das Aufpeppeln in der Wirtschaftsbranche angeht. Schließlich hat es die Stadt mittlerweile geschafft, den ökonomischen Absturz stoppen zu können und die eigenen Attraktionen weiter zu fächern. Bis heute ist Las Vegas einer der beliebtesten Städte und ein wahres Paradies für Glücksspieler.

Der Bürgermeister von Atlantic City denkt, dass die Stadt genau den gleichen Weg gehen soll, wie damals Las Vegas. Tatsächlich sind auch die Einnahmen, außerhalb der Casinos in den letzten Jahren enorm gestiegen. Auch die Hotels blieben weiterhin gut ausgelastet. Sogar die US Kampfsport Organisation Ultimate Fighting Championship bleibt bislang eine feste Größe in der Stadt. Der Bürgermeister sieht dies sogar als einen wirklich guten Anfang an. Aufgrund dessen wird sich auch in den kommenden Jahren zeigen, ob sich Atlantic City in dem Fall wieder aufpeppeln wird oder aber auch nicht. Lange wird es garantiert nicht dauern, bis die Stadt wieder neue Besucher hat und auch die wirtschaftliche Lage besser wird. Man wird bald sehen, ob Atlantic City das neue Las Vegas werden kann.