Das Mittelalter umfasst die Zeit vom 4. bzw. 5. Jahrhundert und dem fall Roms bis zum 15. Jahrhundert und dem Zeitalter der Renaissance. Zu dieser Zeit bestimmte der soziale Status einer Person, wie viel Freizeit man hatte. Das Mittelalter war eine Ära voll von Spaß. Natürlich hatten es die Reichen besser als die Armen, denn die wohlhabenderen Familien konnten sich eine bessere Unterhaltung gönnen. Es gab aber auch Aktivitäten, die nicht Status gebunden waren. Einige von denen sind Jagen, Angeln und Aktivitäten mit Tieren.

Glücksspiele

Noch eine Aktivität, die Spaß machen sollte, war eine Art des Glücksspiels und zwar das Glücksrad oder zu der Zeit unter lateinischem Namen bekannt als Rota Fortunae, das die Höhen und Tiefen des Schicksals verkörperte. Darüber hinaus zeigte es, dass das ganze Leben ein Spiel ist und dass das Endergebnis außerhalb der Macht der Spieler liegt. Würfelspiele waren auch ein wichtiger Bestandteil des mittelalterlichen Alltags. Einige von diesen Spielen, wo man mit Geld spielte, sind Passe-dix und Hazard. Außerdem spielte man auf den Straßen noch mit Münzen (Kopf oder Zahl) und Bechern und Bällen.

Brettspiele

Noch eine beliebte Form der Unterhaltung dieser Ära waren Brettspiele. Eines der wichtigsten Spiele dieser Art war Schach. Hierbei handelt es sich um ein komplexes Strategiespiel, das einerseits die volle Aufmerksamkeit der beiden Spieler erfordert und sie andererseits auch eine  mentale Herausforderung darstellt. Schach war ein Spiel, das stundenlang dauern konnte und es war der Vorläufer anderer Brettspiele wie z.B. Scrabble und Dame in unserer Zeit. Andere Brettspiele, die damals aktuell und populär waren, sind Backgammon, Fuchs und Gänse usw.

Geschichten

Familien erzählten sich oft stundenlang Geschichten. Die wurden von einer Generation auf die andere weitergegeben. Das war besonders für Bauernfamilien üblich, denn sie hatten keinen Zugang zu anderen Formen der Unterhaltung. Die Geschichten handelten von Familie, Verwandten, Erfahrungen, königlichem Leben und dem Leben des einfachen Menschen in der damaligen Gesellschaft. Einige von diesen Geschichten wurden zu heute gut bekannten Kindergeschichten.

Musik im Mittelalter

Ein Großteil der mittelalterlichen Musik wurde in großem Maße von der katholischen Kirche beeinflusst. Es gab aber auch Musik, die in dieser Epoche von heidnischen Ritualen beeinflusst wurde. Neben Instrumenten, die in der Kirche ihre Anwendung fanden, waren einige der Hauptinstrumente dieser Zeit Becken, Harfen, Flöten, Hörner und Tuben. Höfische Liebe war eines der Hauptthemen. Musiker, die in dieser Ära beliebt waren, sind heute als Troubadours und Minnesänger bekannt.

Unterhaltung im Freien

Was die Unterhaltung im Freien im Mittelalter angeht, gab es verschiedene Aktivitäten, an denen die Leute teilnahmen. Einige davon sind Jagen, Angeln, Bogenschießen, Hammerwerfen, Fechten und Ringen. Viele dieser frühen Sportarten waren die Vorläufer des modernen Fußball und Cricket.

Unterhaltung für Frauen und Kinder

Frauen im Mittelalter haben oft Picknicks veranstaltet und zwar zu Hause mit anderen Frauen. Manche Frauen haben aus Spaß gejagt, obwohl dies zu dieser Zeit keine Norm war. Sie haben Schach gespielt und Partys für ihre Gäste veranstaltet. Was Aktivität für Kinder anbetrifft, war das Ausspucken von Gruben, wenn sie Kirschen gegessen haben. Auch die Kinder spielten Schach oder Backgammon und wurden in Spiele athletischer Art miteinbezogen. Dies hat ihre körperlichen Fähigkeiten getestet. Mit Bogenschießen konnten sie sich auch beschäftigen und dabei lernen, wie man Nahrung jagt. Bezüglich des Spielzeugs spielten sie mit Puppen oder mehr männlichen Spielsachen, wenn sie Jungen waren. Mädchen haben von ihren Müttern nähen und  kochen gelernt.